News - Archiv 2021
 

Neuigkeiten des Jahres 2021 :

 

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06.12.2021
Mehrere Herstellerwerke fĂŒr nichtrostende StĂ€hle haben angekĂŒndigt, ab sofort wegen der stark gestiegenen Energiekosten ZuschlĂ€ge hierfĂŒr zu erheben. Es steht noch nicht fest, ob die Werke diese EnergiezuschlĂ€ge in die LegierungszuschlĂ€ge einpreisen oder ob diese als separate Position auf den Listen fĂŒr die LegierungszuschlĂ€ge ausgewiesen werden.
Bitte beachten diesbezĂŒglich Sie unsere Veröffentlichungen bei den LegierungszuschlĂ€gen im Lieferprogramm oder sprechen Sie uns im Bedarfsfall hierauf an.
 

29.11.2021
Seit letzter Woche gilt ja die 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Von Stahlwerken wird zunehmend berichtet, daß Spediteure, die Stahl abholen und ausliefern sollen, bei den Schnelltests, bevor sie das WerksgelĂ€nde befahren dĂŒrfen, obgleich symptomfrei positiv getestet worden sind und daher die Auslieferung nicht vornehmen konnten.
Auch wurde berichtet, daß Spediteure aus dem Ausland Bedenken haben, daß sie bei weiterhin hohen Inzidenzen in Deutschland mit QuarantĂ€ne bei der Einreise in ihre HeimatlĂ€nder belegt werden könnten und daher vor Weihnachten keine AuftrĂ€ge in Deutschland mehr annehmen wollen.
Daher kann es zum Teil wieder zu Verzögerungen bei der Lieferung von Betonstahl kommen.
 

01.11.2021
In den letzten Wochen hatte sich ja die Versorgungs- und Preissituation fĂŒr Betonstahl wieder etwas entspannt.
Nachdem aber offensichtlich die Mengen aus den Sommermonaten in vielen FĂ€llen bei Großverbrauchern mittlerweile verarbeitet worden sind, ist seitens der Stahlwerke ein spĂŒrbarer Anstieg der NachfragetĂ€tigkeit zu verzeichnen.
Da teilweise Quoten fĂŒr das gesamte IV. Quartal fĂŒr Importe von Betonstabstahl bereits in der ersten Oktoberwoche aufgebraucht waren und sich die Verteuerung der Energie- und Transportkosten bemerkbar machen, besteht in vielen FĂ€llen ein entsprechender Bedarf fĂŒr die Abdeckung vorliegender AuftrĂ€ge.
Infolge dessen berichten die ersten Stahlwerke  wieder ĂŒber sich verlĂ€ngernde Produktions- und Lieferzeiten fĂŒr einige Bewehrungsprodukte.
 

30.10.2021
Die USA und die EU haben sich offenbar darauf geeinigt, die unter dem vorherigen PrÀsidenten Trump jeweils verhÀngten Strafzölle auszusetzen.
Die USA hatten seinerzeit empfindliche Strafzölle fĂŒr Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU zum Schutz der landeseigenen Produktion verhĂ€ngt. Die EU hatte darauf mit Sonderzöllen auf schwere MotorrĂ€der, Whiskey und auch Jeans reagiert.
Eine endgĂŒltige Einigung stehe zwar noch aus, jedoch wolle man umgehend die gegenseitigen Zölle und auch die Verfahren vor der Welthandelsorganisiation WTO aussetzen.
Bestandteil der Vereinbarung ist wohl eine Quotierung fĂŒr Importe Ă€hnlich der EU-Safeguard-Quoten fĂŒr Stahl und Aluminium. Die EU hatte aber offensichtlich auch den USA zugesichert, daß fĂŒr die nun zur VerfĂŒgung stehenden Quoten keine Mengen verwendet werden, die ganz oder teilweise aus China stammen könnten.
 

11.10.2021
Nach den moderaten PreisrĂŒckgĂ€ngen der letzten 2 Wochen, die vor allem durch gesunkene Schrottpreise hervorgerufen worden waren, spricht momentan viel dafĂŒr, daß diese Entwicklung sich nun wieder umkehrt.
Eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Fertigprodukten aus China, die wieder stĂ€rkere Nachfrage von Großverbrauchern in Deutschland und vor allem die sprunghaft angestiegenen Kosten fĂŒr Energie und Graphitelektroden wird in den nĂ€chsten Wochen wohl fĂŒr spĂŒrbare Preiserhöhungen sorgen.
Hierbei ist nach wie vor auch die Versorgung mit Betonstahl - und hierbei insbesondere von Ringmaterial WR - ein großes Thema fĂŒr die nĂ€chsten Wochen.
Gleichwohl gilt es zu vermeiden, daß durch HamsterkĂ€ufe wie im 2. Quartal diesen Jahres die Situation wieder kĂŒnstlich angeheizt wird und dadurch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Preissteigerungen bei den Rohstoffen und den Fertigprodukten provoziert werden. Die deutschen Werke werden auch weiterhin genug Stahl produzieren können, sofern diese KapazitĂ€ten nicht durch unvernĂŒnftige Einlagerungsmengen ĂŒberstrapaziert werden.
 

27.09.2021
Bedingt durch eine Entspannung an den internationalen RohstoffmĂ€rkten ist der steile Anstieg der Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten erst einmal zum Stillstand gekommen. Die Preissituation wird allerdings nach wie vor durch die immer noch eingeschrĂ€nkte VerfĂŒgbarkeit bestimmter Abmessungen und AusfĂŒhrungsformen bestimmt, sodaß es nur eine leichte Preiskorrektur gegeben hat.
Die VerfĂŒgbarkeit von Betonstahl hat sich zwar leicht gebessert, jedoch ist nach wie vor mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen, da die Stahlwerke nach wie vor damit beschĂ€ftigt sind, die AuftragsbestĂ€nde aus dem HamsterkĂ€ufen des II. Quartals zu produzieren und auszuliefern.
Die Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, daß die Preise auf einem Niveau vom Anfang des Jahres sinken könnten, sind nach wie vor unrealistisch. Da die Nachfrage und der Bedarf an BewehrungsstĂ€hlen angesichts einer nach wie vor guten Baukonjunktur weiterhin auf hohem Niveau stabil sind, ist auch fĂŒr die nĂ€chsten Wochen nach wie vor mit einer angespannten Situation auf hohem Preisniveau zu rechnen.
 

15.09.2021
In unserem Service-Bereich liegt fĂŒr Sie die neue Version der Bamtec®-Konstruktions-Software BAMCad 3.0 zum kostenlosen Download bereit. Ebenso finden Sie hier eine Schnellstartanleitung fĂŒr diese Software zum Download.
 

10.09.2021
Indien hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) einen Antrag auf Erhebung von Strafzöllen auf verschiedene Produkte aus der EU in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von fast 300 Millionen Euro gestellt.
Der Grund hierfĂŒr sind die Safeguard-Quoten fĂŒr Stahlprodukte, von denen auch Indien zum Teil betroffen ist. Die von Indien geplanten Strafzölle sind als Vergeltungsmaßnahme fĂŒr Safeguard zu verstehen, denn Indien hat in Aussicht gestellt, die erhöhten Einfuhrzölle wieder aufzuheben, wenn die EinfuhrbeschrĂ€nkungen der EU gegenĂŒber Indien wieder aufgehoben wĂŒrden.
Indien exportiert vor allem warmgewalzte Bleche, nichtrostenden Stahl und Walzdraht in die EU.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  06.09.2021
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1570/1770 
  und ST 1660/1860 des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela um die Anwendungen
  nach Klasse I erweitert.
  Somit dĂŒrfen diese Spannstahllitzen jetzt auch fĂŒr das Vorspannen von BetonbrĂŒcken und zur
  Herstellung von Felsankern eingesetzt werden.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




02.08.2021
Im Mai hatte die chinesische Regierung Rabatte auf Steuern und Abgaben fĂŒr Stahlexporte gestrichen, um auf diese Art und Weise KapazitĂ€ten veralteter Produktionsanlagen aus dem Markt nehmen zu können. Grund hierfĂŒr sind die Bestrebungen Chinas, die Emissionen aus alten Hochofenwerken, die die Umwelt besonders geschĂ€digt haben, zu senken.
Nachdem dies offenbar nicht die gewĂŒnschten Effekte hatte, hat China mit Wirkung zum 01.08.2021 die Exportabgaben fĂŒr Roheisen und auf bestimmte, fĂŒr die Stahlherstellung nötige Legierungen drastisch angehoben. Zum Teil sind die Abgaben verdoppelt worden. DarĂŒber hinaus wurden auch fĂŒr weitere Stahlerzeugnisse die ErmĂ€ĂŸigungen auf die Exportzölle abgeschafft.
Dies wird voraussichtlich dazu fĂŒhren, daß weniger Roheisen und Stahlprodukte in China produziert werden und somit die KapazitĂ€ten veralteter Stahlwerke vom Markt genommen werden können.
Als Folge hiervon sind die Notierungen fĂŒr Eisenerz zurĂŒckgegangen, weil die betroffenen Werke ihre VorrĂ€te an Eisenerz und Kokskohle noch vor der Stillegung zu Geld machen wollten.
Mittelfristig wird diese Entwicklung bei den Erwartungen an das chinesische Wirtschaftswachstum aber dafĂŒr sorgen, daß China mehr Stahl und Stahlprodukte wird importieren mĂŒssen, sodaß die Lage auf den StahlmĂ€rkte weiterhin unter Druck bleiben könnte.
Eine nachhaltige Entspannung auf den Rohstoff- und StahlmĂ€rkten dĂŒrfte also in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sein.
 

26.07.2021
Wir hatten ja kĂŒrzlich auf die zu erwartenden LieferengpĂ€sse aufgrund der Werksferien hingewiesen.
Wir möchten daher nochmals darauf hinweisen, daß in vielen ProduktionsstĂ€tten nicht oder nur mit eingeschrĂ€nkter KapazitĂ€t gearbeitet werden kann
Es ist daher nur bedingt möglich, exakte Liefertermine fĂŒr NeuauftrĂ€ge zu erhalten, sofern dieses Material bei den Werken noch vorrĂ€tig ist. Da die Werke immer noch damit beschĂ€ftigt sind, AuftragsrĂŒckstĂ€nde zur Auslieferung zu bringen, ist je nach Material mit Lieferzeiten von bis zu 8 Wochen fĂŒr NeuauftrĂ€ge zu rechnen.
Auch die teilweise ausgebliebene Vormaterialversorgung durch die Hochwassersituation hat ihr Übriges dazu beigetragen.
Bestehende AuftrĂ€ge werden aktuell zwar ratierlich abgearbeitet, jedoch ist auch hier derzeit die ausbleibende Produktion spĂŒrbar, sodaß in vielen FĂ€llen weiterhin Geduld nötig ist.
Auch hat sich die Frachtsituation nicht gebessert, weil auch bei Speditionen die Urlaubszeit die möglichen TransportkapazitÀten stark einschrÀnkt.

Aktuell ist noch nicht absehbar, wann sich die Versorgungs-, Produktions- und Transportsituation wieder so normalisiert hat, daß man mit regulĂ€ren Lieferzeiten rechnen kann.
 

16.07.2021
Die starken RegenfĂ€lle der letzten Tage haben die PegelstĂ€nde der schiffbaren FlĂŒsse im Westen Deutschlands so stark ansteigen lassen, daß Transporte auf Rhein, Ruhr und Mosel aktuell nicht mehr möglich sind.
Dies trifft eine ganze Reihe von Stahlwerken und Weiterverarbeitern, die auf die Versorgung mit Rohstoffen und Vormaterial ĂŒber die Wasserwege angewiesen sind.
Es ist auch nicht auszuschließen, daß bei weiter steigenden WasserstĂ€nden ProduktionsstĂ€tten in FlußnĂ€he unter Wasser stehen könnten.
Diese Hochwasserlage wird die Versorgung von Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben fĂŒr Ringmaterial WR, Ringmaterial KR. Betonstahl-Lagermatten und Listenmatten weiter verschlechtern, weil diesen Betrieben durch das Ausbleiben von Walzdrahtlieferungen die Produktionsgrundlage fehlt.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen muß daher weiterhin mit lĂ€nger werdenden Lieferfristen gerechnet werden. Inwieweit sich dies auch auf die sowieso schon angespannte Preissituation auswirkt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhergesagt werden.
 

05.07.2021
Die Versorgungslage mit BewehrungsstÀhlen ist nach wie vor angespannt.

Angesichts der Masse an AuftrÀgen, die die Stahlwerke und Weiterverarbeiter derzeit abzuarbeiten haben, reichen die KapazitÀten in der Produktion und mittlerweile auch bei den Spediteuren nicht mehr aus, um AuftrÀge kurzfristig zur Auslieferung zu bringen. Je nach Produkt ist mit Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen.
Hinzu kommt, daß bei einigen Herstellerwerken nun auch die Werksferien anstehen oder nur mit beschrĂ€nkter KapazitĂ€t produziert werden kann, da deren Mitarbeiter ebenfalls teilweise im Urlaub sind.

In den nÀchsten Wochen ist also weiterhin mit eingeschrÀnkten Liefermöglichkeiten und teilweise VersorgungsengpÀssen zu rechnen.

Wir können daher nach wie vor unseren Kunden nur raten, AuftrĂ€ge kurzfristig zu spezifizieren, damit diese AuftrĂ€ge dann fĂŒr die Produktions- und Frachtplanung einfließen können. Dies ist aber keine GewĂ€hr, daß das Material dann auch zum gewĂŒnschten Zeitpunkt verfĂŒgbar und auch ein Spediteur gefunden ist.
Insoweit ist immer noch viel Geduld und eine Planung ĂŒber die Sommerferien hinaus gefragt.
 

18.06.2021
Wie letzte Woche angedeutet, sind die neuen Safeguard-Quoten fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2024 mit Wirkung ab dem 01.07.2021 festgelegt worden.
Die Quoten wurden um 3% erhöht; ansonsten sind alle Regelungen und somit auch ggf. Strafzölle unverÀndert geblieben.
Bei vielen Marktteilnehmern ist die VerlĂ€ngerung der Quoten angesichts der derzeitigen Marktsituation auf UnverstĂ€ndnis getroffen, jedoch wurde zum Ausdruck gebracht, daß sich die VerhĂ€ltnisse auch irgendwann wieder normalisieren werden und es dann den europĂ€ischen Wirtschaftsraum vor Dumping-Mengen aus dem Nicht-EU-Ausland zu schĂŒtzen gilt. Schließlich geht es ja auch um viele Industriestandorte und ArbeitskrĂ€fte in der EU, die ansonsten in Gefahr geraten wĂŒrden, wie dies vor einigen Jahren noch der Fall war.
 

11.06.2021
Die EuropĂ€ische Kommission hat der Welthandelsorganisation WTO mitgeteilt, daß die zum 30.06.2021 auslaufenden Regelungen ĂŒber ImportbeschrĂ€nkungen verschiedener Handelsprodukte (darunter auch Stahl) bis 2024 verlĂ€ngert werden sollen. Vorgesehen ist allenfalls eine jĂ€hrliche Anpassung der Quoten um 3%.
Wir werden Sie informieren, sobald die offiziellen Verlautbarungen und Quotierungen feststehen.
 

31.05.2021
Ganz bewußt haben wir in den letzten Wochen uns nicht mit News zu Wort gemeldet, weil diese nur weitere Materialverknappungen und Preissteigerungen zum Inhalt gehabt hĂ€tten. Dies hĂ€tte mit ziemlicher Sicherheit zu weiteren PanikkĂ€ufen gefĂŒhrt, die die angespannte Marktlage zusĂ€tzlich belastet hĂ€tten.
Wir haben es daher vorgezogen, im persönlichen GesprĂ€ch mit unseren Kunden und GeschĂ€ftsfreunden die aktuelle Marktentwicklung zu erörtern, um nicht unnötig Unruhe in den Markt zu bringen. HierfĂŒr haben andere ja schon in ausreichendem Maße gesorgt.

Dennoch wollen wir heute wieder einmal einen aktuellen Ausblick wagen.
ZunÀchst : Ja, es gibt noch Betonstahl. Und es gibt eigentlich sogar genug Betonstahl.
Allerdings verhĂ€lt es sich derzeit so, daß das teils ungebremste Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer, das sehr an die HamsterkĂ€ufe von Klopapier im letzten Jahr erinnert, nicht nur die Stahl- und Walzwerke sowie Weiterverarbeiter an die Grenzen der ProduktionskapazitĂ€ten gebracht hat sondern auch diese Mengen mangels Frachtraum nicht zeitgerecht zur Auslieferung gebracht werden konnten.
Dies hat dann natĂŒrlich auch zu weiter steigenden Preisen gefĂŒhrt und diese Entwicklung hĂ€lt derzeit noch an und wird die Marktteilnehmer, die nicht rechtzeitig disponiert oder entsprechende Lagermöglichkeiten haben, wohl irgendwann in Schwierigkeiten bringen.

Von daher möchten wir an Sie appellieren, mit Weitblick Ihren Bedarf zu disponieren, um die Preise nicht weiter in die Höhe zu treiben und die Versorgungssituation weiterhin angespannt zu lassen. Dann können dringende BedarfsfĂ€lle auch wieder in ĂŒberschaubaren LieferzeitrĂ€umen ausgeliefert werden.

Wir werden in den letzten Tagen oft gefragt, wie die derzeitige Situation weitergeht und wann die Preissteigerungen zum Stillstand kommen werden. Hierauf gibt es keine seriöse Antwort, zumal ein großer Einfluß auf die hiesige Versorgungssituation dadurch ausgeĂŒbt wird, daß aktuell kein Importdruck besteht, da besonders die asiatischen MĂ€rkte nach wie vor große Mengen aus Europa abziehen und selbst die USA mit einer langsam wieder anspringenden Konjunktur an den Markt zurĂŒckkehren. Auch ist die Baukonjunktur in Exportnationen mittlerweile wieder so gut, daß hier keine oder nur wenig Notwendigkeit besteht, Stahlmengen nach Europa zu exportieren.

Von daher können wir Ihnen nur anraten, nicht zu spekulieren sondern auf Basis der jeweils aktuellen Wiederbeschaffungspreise zu kalkulieren.
Auch weiterhin stehen wir Ihnen im persönlichen GesprĂ€ch gerne fĂŒr weitere Informationen und EinschĂ€tzungen unsererseits zur VerfĂŒgung.
 

07.05.2021
Wir hatten in den letzten Wochen ja regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Verknappung von Vormaterial und daraus resultierend verlĂ€ngerte Lieferzeiten und steigende Preise fĂŒr BewehrungsstĂ€hle berichtet.
Da auch andere europĂ€ische Staaten und insbesondere die asiatischen Staaten zunehmend Vormaterialien und Fertigprodukte suchen, sorgt dies weiter fĂŒr eine knappe Vormaterialversorgung der Hersteller.
Diese Entwicklung hĂ€lt nicht nur an, sie beschleunigt sich derzeit auch noch. Ein Grund hierfĂŒr ist sicherlich auch eine gewisse “HamstermentalitĂ€t”, denn aktuell haben viele Kunden wegen befĂŒrchteter LieferengpĂ€sse ĂŒberdurchschnittlich viel Material geordert, was die Produktions- und LieferfĂ€higkeit der Herstellerwerke sehr strapaziert und damit auch fĂŒr weiter stark ansteigende Materialpreise sorgt.
Die Eisenerzpreise, die seit dem letzten Jahr kontinuierlich angestiegen sind, haben diese Woche das “Allzeit-Hoch” aus dem Jahr 2011 ĂŒbertroffen und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht in Sicht (siehe nachfolgende Graphik).
Auch Stahlschrott hat sich in den letzten Wochen kontinuierlich verteuert, sodaß in den nĂ€chsten Wochen auch weiterhin mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen ist.

Eisenerzpreise 2021

Graphik : Entwicklung der Eisenerzpreise Januar bis Anfang Mai 2021
















Wir empfehlen unsere Kunden, die erteilten AuftrĂ€ge rechtzeitig und unter der BerĂŒcksichtigung der verlĂ€ngerten Lieferzeiten abzurufen, damit eine Versorgung gesichert werden kann.

28.04.2021
Presseberichten zufolge hat die indische Regierung die temporÀre Stillegung von Stahlproduktionen angeordnet.
Grund hierfĂŒr sei zum einen der Bedarf an Sauerstoff fĂŒr die Versorgung von Covid-Erkrankten, der ebenfalls fĂŒr die Produktion in Stahlwerken benötigt wird und zum anderen solle hiermit die LuftqualitĂ€t verbessert werden, um die Belastung fĂŒr Erkrankte zu verringern.
Da Indien einer der grĂ¶ĂŸten Stahlproduzenten der Welt ist, kann noch nicht abgesehen werden, welche Auswirkung dies auf die globalen StahlmĂ€rkte haben wird.
Zusammen mit der heutigen AnkĂŒndigung des chinesischen Finanzministeriums (siehe vorherige Mitteilung) bergen solche Maßnahmen angesichts des derzeit steigenden Stahlverbrauchs unter UmstĂ€nden große Risiken fĂŒr die weltweite Versorgung mit Stahlprodukten. FĂŒr manche Produkte (besonders Bleche und nichtrostende StĂ€hle) werden bereits heute Walz- und Liefertermine im SpĂ€therbst und Winter genannt.
 

28.04.2021
China hat am heutigen Tage verkĂŒndet, daß die bislang gewĂ€hrten NachlĂ€sse auf die staatliche Mehrwertsteuer fĂŒr Exporte mit Wirkung vom 01. Mai entfallen.
DarĂŒber hinaus sollen Importzölle auf verschiedene Produkte, darunter auch Stahl und Schrott zum selben Termin entfallen.
Mit diesen Maßnahmen will China den inlĂ€ndischen Markt stĂ€rken und hierfĂŒr mehr Importe von Rohstoffen und Fertigwaren in Anspruch nehmen und im Gegenzug weniger Waren exportieren.
Dies könnte die aktuell angespannte Situation auf den StahlmĂ€rkten zusĂ€tzlich anheizen und fĂŒr weitere Verknappung bestimmter StĂ€hle und damit verbunden Preiserhöhungen sorgen.
 

26.04.2021
FĂŒr den Monat Mai wird allgemein von zumindest stabilen, durchaus aber auch weiterhin steigenden Materialpreisen fĂŒr BetonstĂ€hle ausgegangen. Die Versorgungssituation hat sich nicht gebessert, sodaß weiterhin mit lĂ€ngeren Lieferzeiten zu rechnen ist.
Insbesondere die internationale Nachfrage nach Stahlprodukten sorgt nach wie vor fĂŒr die aktuelle Preissituation und es ist nicht absehbar, wann sich diese Lage wieder beruhigt.
 

19.04.2021
Aus den Medien und der Presse war in den letzten Tagen ja zu erfahren, daß neben Stahlprodukten auch immer mehr EngpĂ€sse bei der Beschaffung von Holz und DĂ€mmstoffen auftreten.
Diese Tatsache spiegelt auch die seit Wochen bekannte RealitĂ€t wider, daß es nach wie vor lĂ€ngere Lieferzeiten aufgrund der starken Nachfrage nach Betonstahl und Baustahlmatten gibt. Insbesondere bei Betonstahl im Ring und Baustahlgewebematten haben sich die Lieferzeiten nochmals verlĂ€ngert. FĂŒr Listenmatten, die speziell auf Kundenwunsch geschweißt werden, muß derzeit mit 4-5 Wochen Produktionsvorlauf gerechnet werden.
Auch bei Frachtraum in bestimmte Regionen ist die Beschaffung von SattelzĂŒgen schwieriger geworden.
Wir empfehlen unseren Kunden, AuftrÀge rechtzeitig zu spezifizieren, damit eine halbwegs termingerechte Belieferung möglich ist.
 

14.04.2021
Die Polizei warnt vor gefÀlschten SMS, die neuerdings im Umlauf sind und Schadsoftware auf Mobiltelefonen und Tablets einschleusen könnten.
Es handelt sich zumeist um SMS, in deren Text angegeben ist, daß ein Paket angekĂŒndigt ist und man die Nachverfolgung fĂŒr dieses Paket aufrufen soll. Ein Klick auf den beigefĂŒgten Link kann auf den MobilgerĂ€ten eine Schadsoftware installieren, die dann die SMS an alle im Kontaktordner gespeicherten Mobilfunknummern weiterleitet.
Die Polizei rĂ€t, nicht auf diese Links zu klicken und diese SMS umgehend zu löschen, da Paketdienstleister gewöhnlich ihre Nachverfolgung mit den entsprechenden nachprĂŒfbaren Daten per eMail und nicht per SMS schicken. Weiterhin empfiehlt die Polizei, in den Systemeinstellungen der MobilgerĂ€ten eine Drittanbietersperre fĂŒr Apps zu aktivieren, um die versehentliche Installation solcher Schadsoftware zu unterbinden.
 

06.04.2021
Die Walzdrahtpreise haben fĂŒr den Monat April erneut leicht angezogen.
Somit dĂŒrften Spekulationen ĂŒber kurzfristige Preissenkungen fĂŒr Walzdrahtprodukte wie Baustahlmatten, Ringmaterial KR oder GittertrĂ€ger kaum realistisch sein.
Auch fĂŒr warmgewalzte Coils wurden bereits von mehreren Stahlwerken leichte Preiserhöhungen fĂŒr den April angekĂŒndigt. Bei Ringmaterial WR ist nach wie vor die Versorgungssituation teilweise angespannt, da ein deutscher Hersteller nach einer Produktionsumstellung nach wie vor technische Probleme hat und somit nicht die vollen ProduktionskapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung stehen.
 

31.03.2021
Entweder war es nur ein verfrĂŒhter Aprilscherz oder die Meldung war Ă€hnlich einem Virus zu schnell aus einem Marketing-Labor entfleucht. Am gestrigen Tage hat eine angebliche Pressemitteilung von Volkswagen fĂŒr reichlich Verwirrung gesorgt.
Mit der MarkteinfĂŒhrung des neuen, elektrisch angetriebenen PKW “ID4” wolle Volkswagen sich in den USA nun in “Voltswagen of America” umbenennen. Netter Scherz aber wohl kaum realistisch.
VW hat sich mittlerweile fĂŒr diese irrefĂŒhrende Pressemitteilung entschuldigt.
 

29.03.2021
Nach fast einer Woche der Blockade ist es den BergungskrÀften gelungen, das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff wieder freizubekommen und damit die Durchfahrt durch den Kanal wieder zu ermöglichen.
Mehr als 350 Schiffe hatten seit einer Woche auf ihre Weiterfahrt warten mĂŒssen und viele Warenströme und Lieferketten sind durch die Verzögerung betroffen. Manche Warenlieferung soll sich durch die Havarie um bis zu 6 Wochen verzögern.
Der genaue Schaden lĂ€ĂŸt sich nicht beziffern, jedoch geht die Allianz-Versicherung von einer Schadenhöhe von 6-10 Milliarden Dollar pro Woche aus.
Als besonderes Problem wird nun eine Verknappung von Containern fĂŒr die Seefracht angesehen, denn durch die Verzögerungen bei der Zustellung der schwimmenden Waren fehlen diese Container nun fĂŒr AnschlußauftrĂ€ge.
Erschwerend kommt hinzu, daß es offenbar nur noch 2 chinesische Firmen gibt, die Überseecontainer herstellen und so dieser Mangel nicht kurzfristig behoben werden kann.
 

24.03.2021
Auf der gestrigen Videokonferenz der Bundesregierung und der MinisterprĂ€sidenten wurden der GrĂŒndonnerstag und der Ostersamstag als sogenannte “Ruhetage” festgelegt, an denen alle fast GeschĂ€fte geschlossen bleiben sollten.
Dies hĂ€tte bedeutet, daß auch die Firma Lotter und somit auch das VerkaufsbĂŒro in Frankfurt wie auch die Betriebe unserer Kunden geschlossen geblieben und an diesen Tagen folglich auch keine Warenlieferungen an unsere Kunden möglich gewesen wĂ€ren.
Heute nun hat Bundeskanzlerin Merkel verfĂŒgt, daß aufgrund der Kurzfristigkeit und kaum umzusetzenden Maßnahmen von diesen “Ruhetagen” nun doch Abstand genommen wird.
Die fĂŒr den 01.04.2021 eingetakteten Lieferungen werden also wie erwartet ausgeliefert und unser VerkaufsbĂŒro steht Ihnen auch an diesem Tage vollumfĂ€nglich zur VerfĂŒgung.
 

23.03.2021
Eines der grĂ¶ĂŸten Containerschiffe der Welt ist gestern im Suezkanal, der das rote Meer und das Mittelmeer verbindet und eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt ist, auf Grund gelaufen.
Die 400 m lange und 59 m breite “
MV Ever Given” einer taiwanesischen Reederei ist in einem Sandsturm und wegen eines Stromausfalls an Bord manövrierunfĂ€hig geworden und wurde durch die starken Winde im Kanal quergestellt, sodaß der Suezkanal auf seiner gesamten Breite durch das nun teilweise auf Sand liegende Schiff blockiert ist.
Infolge dieser Blockade haben die internationalen Ölpreise angezogen.
Es ist noch nicht klar, wie lange die Bergung in Anspruch nehmen wird und wann diese Route wieder befahrbar sein wird.
Fest steht, daß bereits jetzt ĂŒber 100 Schiffe vor und hinter der Blockade liegen und auf die Weiterfahrt warten und somit die geladenen Waren nur mit erheblicher Verzögerung die EmpfĂ€nger erreichen werden.
Inwieweit hiervon auch Stahl-, Erz- und Schrottlieferungen betroffen sind, lĂ€ĂŸt sich aktuell noch nicht feststellen.
 

15.03.2021
Die Schrottpreise fĂŒr den Monat MĂ€rz haben wieder spĂŒrbar angezogen und die “Delle” aus dem Februar mehr als ausgeglichen. Es ist daher weiterhin von  stabilen Preisen auf hohem Niveau oder eventuell auch noch leichten Preissteigerungen auszugehen.
Die Versorgungssituation mit BewehrungsstÀhlen ist auch weiterhin etwas angespannt.
Die NachfragetĂ€tigkeit und der Verbrauch sind immer noch auf einem recht hohen Niveau, sodaß die Herstellerwerke zumeist direkt aus der Produktion ausliefern und keine Werkslager in großem Umfang anlegen können.
Auch Walzdraht ist nach wie vor etwas knapp, sodaß insbesondere bei Baustahlmatten und auch Ringmaterial mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen ist.
Es wird auch zunehmend ĂŒber die schwierige Beschaffung von geeignetem Frachtraum geklagt, sodaß sich hierdurch auch die Lieferzeiten unter UmstĂ€nden je nach Destination etwas verlĂ€ngern. Die in den letzten Wochen gestiegenen Kraftstoffpreise werden zudem in absehbarer Zeit zu Preiserhöhungen bei den Frachtraten fĂŒhren.

Insgesamt ist in den nÀchsten Wochen also mit einer unverÀnderten oder leicht ansteigenden Preissituation mit etwas lÀngeren Lieferzeiten auszugehen.
 

01.03.2021
Wir hatten ja bereits kĂŒrzlich darauf hingewiesen, daß es aktuell keinen nachvollziehbaren Grund gibt, auf nachhaltig sinkende Vormaterial- und Betonstahlpreise zu spekulieren.
Nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfestes haben nun auch auf den internationalen RohstoffmĂ€rkten die Preise wieder angezogen und man muß davon ausgehen, daß dies auch Auswirkungen auf die Stahlpreise in Europa haben wird. Die ersten Stahlproduzenten haben infolge dessen auch bereits fĂŒr diese Woche die RĂŒcknahme von ausstehenden Angeboten sowie die ersten Preiserhöhungen angekĂŒndigt.
Die Walzdrahtversorgung weiterverarbeitender Betriebe hat sich nur leicht verbessert, sodaß nach wie vor mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten wegen der mangelnden Sortierung zu rechnen ist.
Auch wird aktuell von verlÀngerten Lieferzeiten von Ringmaterial wegen der starken Nachfrage berichtet.
 

15.02.2021
Nach wie vor ist die Versorgungssituation von weiterverarbeitenden Betrieben nicht zufriedenstellend.
Insbesondere ProduktionsstĂ€tten von Lagermatten haben nach wie vor erhebliche RĂŒckstĂ€nde bei Walzdrahtlieferungen, sodaß die Sortierung immer noch nicht gegeben ist. Es ist daher auch in den nĂ€chsten Tagen weiterhin mit Verzögerungen bei der Belieferung mit Walzdrahtprodukten wie z.B. Baustahlmatten und Ringmaterial KR zu rechnen.
 

01.02.2021
Die Schrottpreise hatten sich in den letzten beiden Wochen etwas stabilisiert und regional in EinzelfĂ€llen sogar leicht nachgegeben. Dies hat bei einigen Marktteilnehmern zu Spekulationen gefĂŒhrt, die aktuell aber nicht nachvollziehbar sind, zumal die Stahlwerke ihren Auftragsbestand aus den zuvor gekauften Schrottmengen zu höheren Preisen erschmelzen mĂŒssen. Solche Spekulationen auf nachhaltig fallende Schrott- und Stahlpreise sind aktuell nicht nachvollziehbar.
Eine Entwicklung, dies sich aber in den nÀchsten Wochen gegenteilig auswirken könnte, ist die derzeitige Hochwassersituation in Deutschland.
Da Schrott und Walzdraht zu einem bedeutenden Teil ĂŒber die Binnenschifffahrt zu den Werken und VerarbeitungsstĂ€tten transportiert wird, ist es bereits zu den ersten EngpĂ€ssen gekommen.
Auch hat sich Frachtraum in der Seeschifffahrt verteuert, weil durch die gute Konjunktur in Asien ein erhöhter Bedarf an Frachtraum auf See besteht.
Walzdrahtverarbeitende ProduktionsstĂ€tten haben bereits verlauten lassen, daß aufgrund ausbleibender Lieferungen von Vormaterial die Produktion von Endprodukten wie z.B. Ringmaterial KR und Betonstahlmatten sich die Liefertermine nicht unerheblich verlĂ€ngern bzw. man will aktuell keine neuen AuftrĂ€ge annehmen, von denen man nicht weiß, daß man sie zeit- und mengenmĂ€ĂŸig erfĂŒllen kann.
 

26.01.2021
Das EU-Parlament hat letzte Woche Regelungen verabschiedet, die die VerhÀngung von Strafzöllen auf auslÀndische Waren unabhÀngig von Entscheidungen der Welthandelsorganisation (WTO) ermöglicht. Die kurzfristige Zustimmung des EU-Ministerrates gilt als sicher.
Diese Regelungen sind eine Reaktion auf die Berufung von zwei US-Juristen in das WTO-Berufungsgericht, aufgrund dessen mit einer Blockadehaltung der Amerikaner bei WTO-Entscheidungen ĂŒber Strafzölle gerechnet werden muß.
 

25.01.2021
Das chinesische Handelsministerium hat neue Verordnungen in Kraft gesetzt, nach denen sowohl chinesische als auch auslĂ€ndische Unternehmen mit Strafen belegt werden können, sofern sich diese HandelsbeschrĂ€nkungen oder Sanktionen, die von den USA verhĂ€ngt worden sind, unterwerfen. Mit diesen Verordnungen sollen inlĂ€ndische, chinesische Unternehmen gegen auslĂ€ndische Sanktionen geschĂŒtzt werden.
Seitens der deutschen Wirtschaft wird befĂŒrchtet, daß man kĂŒnftig zwischen amerikanischen und chinesischen StĂŒhlen sitzen könne und sich fĂŒr eine der beiden Seiten entscheiden und hierzu abwĂ€gen mĂŒsse, welche Sanktionen “preiswerter” sein könnten.
 

25.01.2021
Die Rohstoffpreise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau stabil.
Entsprechend haben sich auch die Stahlpreise in den letzten beiden Wochen auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau stabilisiert.
Es wird aber zunehmend von Werksseite berichtet, daß Abmessungen bei Betonstahl oder Sorten bei Betonstahlmatten derzeit nicht oder nur mit lĂ€ngeren Lieferzeiten verfĂŒgbar sind. Hintergrund hierfĂŒr ist die nach wie vor gute NachfragetĂ€tigkeit und die noch auszuliefernden Abrufe der letzten Wochen sowie eine Knappheit an Walzdraht fĂŒr die Herstellung von Ringmaterial KR, Baustahlmatten und GittertrĂ€gern.

In der letzten Woche wurde von Schrottkontrakten berichtet, die leicht unter den Vorwochen notiert hatten. Dies lag vor allem auch darin begrĂŒndet, daß die chinesischen HĂ€fen momentan ĂŒberfĂŒllt sind und Schiffe nicht gelöscht werden können. Entsprechend wurde Schrottladungen zu etwas gĂŒnstigeren Konditionen zu anderen Destinationen auf der Welt umgeleitet. Es ist aber davon auszugehen, daß dies nur ein kurzfristiger Effekt sein wird, sodaß die Schrottpreise kurzfristig wieder steigen könnten.
Mit einer nachhaltigen Entspannung der Preissituation fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten ist nach wie vor in den nĂ€chsten Tagen und Wochen nicht zu rechnen.
 

05.01.2021
Die russische Regierung plant, zum 01.02.2021 die bereits bestehende Exportsteuer auf Schrott zu verdreifachen.
Mit diesem Schritt sollen Schrottexporte so weit verteuert werden, daß die im Inland dringend benötigten Schrottmengen eher in Russland verbleiben als ins Ausland exportiert zu werden.
Die Maßnahme soll zunĂ€chst fĂŒr ein halbes Jahr gelten.
 

04.01.2021
Die Preissituation hat sich insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum ĂŒber die Jahreswende weiter verschĂ€rft. Aber auch die inlĂ€ndische Nachfrage nach Betonstahl ist nach wie vor auf hohem Niveau, weil auch die Bauwirtschaft bislang sehr robust durch die Pandemie-Krise gekommen ist und entsprechend der Bedarf an Betonstahl und Baustahlmatten nach wie vor hoch ist.
Bei einigen Bewehrungsprodukten ist mittlerweile eine Verdoppelung der Grundpreise seit November 2020 zu beobachten. Legierungselemente fĂŒr nichtrostende StĂ€hle erfahren derzeit ebenfalls massive Preiserhöhungen.

Auch muß fĂŒr einige Produkte nach wie vor mit lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet werden.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, AbrufauftrÀge kurzfristig einzuteilen, damit die Materialversorgung sichergestellt ist.
 

31.01.2019
Am 1. Februar wollen die Tarifpartner der westdeutschen Stahlindustrie zur nĂ€chsten Verhandlungsrunde ĂŒber einen neuen Tarifabschluß zusammenkommen. Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen und so steigt die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, da die Friedenspflicht zum heutigen Tage auslĂ€uft.
 

24.01.2019
UnternehmerverbĂ€nde in den USA haben in einem offenen Brief den amerikanischen PrĂ€sidenten Trump aufgefordert, die Strafzölle auf Stahl und Aluminium wieder zu streichen. Aufgrund der Beschaffungssituation in den USA wĂŒrden diese Zölle höhere Kosten fĂŒr Importe amerikanischer Unternehmen mit sich bringen. Auch mĂŒĂŸten amerikanische Unternehmen durch die festgelegten Gegenzölle erhebliche Einbußen hinnehmen.
 

21.01.2019
Die EU-Kommission hat den USA vorgeschlagen, zur Beilegung des Handelsstreits mit den USA eine begrenzte Handelsvereinbarung abzuschließen. Die VorschlĂ€ge sehen vor, gegenseitig die Zölle auf Industrieprodukte einschließlich Autos abzuschaffen und Verwaltungsakte zur Beseitigung von Handelshemmnissen zu straffen. Landwirtschaftliche Produkte sind von den VorschlĂ€gen ausdrĂŒcklich ausgeklammert, da man uneins ĂŒber Mindeststandards bei der Lebensmittelproduktion ist.
 

 


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